Mehrfache Herausforderung

Der am 1. September 1908 gegründete Fussballclub Dietikon (FCD) feierte im Jahre 2008 seinen 100. Geburtstag. Der FCD entwickelte sich in den vielen Jahren zu einem der grössten Vereine in der Region Limmattal. Mit 30 Mannschaften, davon 25 Junioren-Teams, spielen rund 380 Kinder und Jugendliche auf vier mit Flutlicht beleuchteten Spielfeldern auf der Primework Arena Dornau.

 

Gerade im Nachwuchsbereich leistet der FCD vorbildliche Arbeit. Qualifizierte Trainer und Betreuer vermitteln den über 380 Knaben und Mädchen aller Altersklassen nicht nur die «hohe Schule» des Fussballspiels, sondern halten diese auch von weniger sinnvollen Freizeitbeschäftigungen ab. Durch gezielte kameradschaftliche Grundschulung wird ein grosser Beitrag zur Erziehung dieser Jugendlichen geleistet.

Der FC Dietikon will ein attraktiver Verein für fussballbegeisterte Personen jeglichen Alters und Geschlechts sein, welcher seine Junioren/Juniorinnen gezielt fördert und diese auf einen möglichst hohen Leistungsgrad bringen möchte. Diese Förderung ist mit Kosten verbunden. So verursacht z.B. ein Junior/-in pro Jahr im Durchschnitt Kosten von über CHF 600.–. Darin enthalten sind Trainer­entschädigungen, Infrastrukturkosten sowie Verbands- und Schiedsrichterabgaben. Bei einem durchschnittlichen Jahresbeitrag pro Junior von CHF 250.–. Um Jahr für Jahr alle anfallenden Kosten decken zu können, ist der FCD auf die finanzielle Unterstützung von Sponsoren, Gönnern und von der Stadt Dietikon angewiesen.

Mit der laufend grösseren Mitgliederzahl und den sportlichen Fortschritten des FCD steigen nicht nur die Ansprüche an die Funktionäre und Trainer, sondern auch die Anforderungen an die Infrastruktur. Die Frequenzen der Trainings- und Matcheinheiten werden laufend erhöht, und eine umsichtige Planung der Ressourcen (Fussballplatz, Kabinen und Duschen) wird immer wichtiger. Erschwerend kommen die Witterungsverhältnisse und die Tatsache dazu, dass der FCD neben den Herrenteams in der Zwischenzeit auch über ein Damen- und 3 Juniorinnen-Teams verfügen.

Die Heimstätte Dornau wurde im Jahr 1922 in Betrieb genommen und in den fast 100 Jahren laufend den neuen Ansprüchen des FCD angepasst. Neben den Spielfeldern wurde auch das Clubhaus immer wieder vergrössert und angebaut. Dank eines langjährigen Pachtvertrags mit der Stadt Dietikon hat der FCD Gewähr, dass sich die getätigten Investitionen auch immer wieder lohnen und nicht plötzlich eine andere Sportanlage gesucht werden muss. In naher Zukunft werden unter anderem folgende Themen auf den FCD zukommen:

Sanierung des Kunstrasenfeldes

Risotto-Köche und verdienstvolle langjährige Mitglieder. v.l.n.r: Peter Bühler, Andi Hauenstein, Armando Stolz und Peter Hagenbuch.

Das im Jahre 2005 in Betrieb genommene Kunstrasenspielfeld hat sich in den letzten Jahren als eine der wichtigsten und besten Investitionen des FCD herausgestellt.

Der Platz kann praktisch das ganze Jahr voll belastet werden und sichert somit einen Teil des Trainings- und Spielbetriebs. Die Lebensdauer aufgrund der Abnützung des Kunstrasens liegt bei 12 – 15 Jahren. In Kürze wird deshalb die Entsorgung des bisherigen Teppichs und des Füllmaterials (Granulat) anstehen, und die Ersatzanschaffung des neuen

Rasenteppichs und des Granulats muss organisiert werden. Die Kosten werden sich auf einige Hunderttausend Franken belaufen, und der FCD wird auf Unterstützung aller angewiesen sein.

Projekt FCD-Clubhaus

Die Unterhaltskosten im Zusammenhang mit dem Clubhaus steigen laufend. Dies ist einerseits auf die immer grösser werdende Mitgliederzahl zurückzuführen, aber auch auf teilweise veraltete Installationen im Bereich Energie (Heizung, Wasser, Elektrisch, Fenster, Türen, Isolation usw.). Im weiteren stösst der FCD mit den eingangs erwähnten Damen- und Herrenteams auch immer wieder an Kapazitätsgrenzen, und die Abläufe innerhalb des Clubhaus müssen laufend angepasst werden. Dies hat die Verantwortlichen zusammen mit einigen Mitgliedern des Sponsorenclubs dazu bewogen, ein Projekt Sanierung resp. Neubau Clubhaus ins Leben zu rufen. Dieses Projekt wird ebenfalls nur mit der Unterstützung der Stadt Dietikon, des Sport-Toto-Fonds und vieler Unternehmer und Gönner durchzuführen sein.

Text: Thomas Roth, Fotos: zVg