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Standpunkt
Juni 2017

 

Wie jedes Jahr ist unlängst das «Statistische Jahrbuch des Kantons Zürich» erschienen. Unter anderem gibt es Auskunft darüber, worüber Sie sich, liebe Leserinnen und Leser, im Alltag längst selbst ein Bild machen konnten: Dietikon ist in Bewegung.

 

Was sich auch in der Bevölkerungsstatistik widerspiegelt. Inzwischen hat Dietikon nach einer längeren Durststrecke in den 1980er- und 1990er-Jahren wieder das Niveau aus den 70er-Jahren erreicht. Damals, als ich in die Schule ging, zählte Dietikon bereits einmal über 23‘000 Einwohnerinnen und Einwohner und war nach Zürich und Winterthur die drittgrösste Stadt im Kanton. Heute ist es mit einer Bevölkerung von 26‘633 Menschen die fünftgrösste Stadt im Kanton.

 

Dietikon ist also im Wandel der Zeit nicht in Erstarrung verharrt. Dies ist keineswegs eine Überraschung, weist es doch mit den attraktiven Naherholungsgebieten an der Limmat, im Honeret, Guggenbühl und Röhrenmoos, seinem hübschen Dorfkern entlang der Reppisch, seinen urban-modernen Stadtteilen im Limmatfeld als Symbol des Aufbruchs und einem sehr aktiven Vereinsleben eine sehr hohe Lebensqualität auf.

Möge dies auch in Zukunft so sein! Das Fundament dazu jedenfalls ist gelegt, die ökonomische Basis ist vorhanden: So zählte Dietikon im Jahr 2014 gemäss «Statistischem Jahrbuch des Kantons Zürich» 1‘684 kleine und mittlere Unternehmen, die insgesamt 14‘224 Menschen beschäftigten. Gemäss den offiziellen Statistiken der Stadt Dietikon sind es insgesamt gar 1‘700 Betriebe, die 18‘000 Arbeitsplätze anbieten. Damit liegt Dietikon im gesamten Kanton Zürich an 6. Stelle. Etwas, was mich als Präsident des Industrie- und Handelsvereins Dietikon natürlich sehr freut.

 

Eine hohe Arbeitsplatzdichte mit einer grossen Vielfalt an Arbeitsplätzen und attraktive Verbindungen im öffentlichen Verkehr runden denn auch das positive Gesamtbild von Dietikon als einem «Wirtschaftsstandort mit Lebensqualität» ab, wie sich Dietikon zu Recht rühmt.

Vor diesem Hintergrund trifft es sich gut, dass an der Schwelle von der Gegenwart zur Zukunft mit dem «dietiker» ein neues Magazin in Erscheinung tritt. Ein Sprachrohr aus und für Dietikon, das in regelmässigen Abständen die neuesten lokalen Nachrichten zusammenträgt. Für Dietikon, seine Einwohnerinnen und Einwohner, seine Vereine und seine Unternehmen.

Ich wünsche dem «dietiker»  jedenfalls von ganzem Herzen einen erfolgreichen Start und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine vergnügliche Lektüre Ihres neuen Stadt-Magazins für Dietikon.

Dr. Josef Wiederkehr

Kantonsrat CVP

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