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Geschichten, die das Leben schreiben

Allgemein, Stadt, Wirtschaft
Februar 2018

Bruno Bolliger war dreissig Jahre lang erfolgreicher Finanzchef des Fussballverbandes Region Zürich (FVRZ)

 

Wer kann schon von unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen erzählen, wie zum Beispiel die über die Freundschaft mit einem der besten Fussballer aller Zeiten namens Pele? Dies kann Bruno Bolliger, Gründer der gleichnamigen Treuhandfirma an der Bahnhofstrasse 8 in Dietikon. So wie die oben erwähnte Geschichte gibt es noch einige Episoden, die erwähnt werden können.

 

Sie fragen sich jetzt natürlich, wie kommt es, dass ein Dietiker zu solchen Erlebnissen gekommen ist? Wenn man die ehrenamtliche Tätigkeit von Bruno Bolliger verfolgt, stellt man fest, dass er 30 Jahre als Finanzchef FVRZ (Fussballverband Region Zürich) immer wieder wichtige Entscheide mit grosser Bedeutung mitgetragen hat. Das Amt hat neben viel Verantwortung eben auch viele interessante Begegnungen gebracht.

 

Jetzt ist es soweit, Bruno Bolliger tritt nach 30 Jahren von seinem Amt zurück und möchte über seine Tätigkeit und Geschichten eine Resümee abgeben, welches für viele Leser sicher genauso spannend ist, wie für Bruno Bolliger selbst.

 

Aber gehen wir schön der Reihe nach. Vor 29 Jahren begann seine ehrenamtliche Tätigkeit im FVRZ. Zuerst aber einige Zahlen zum FVRZ, damit der Leser sich überhaupt ein Bild über die Grösse dieses Verbandes machen kann. Zum Verband gehören 181 Vereine als Mitglieder. Es sind 27‘000 Junioren/-innen, welche vom Verband und den Vereinen unterstützt und gefördert werden. Dies bedeutet, dass der FVRZ der viertgrösste Sportverband der Schweiz ist, bezogen auf die Junioren! Interessant ist auch die Zahl der Spiele, welche organisiert werden. Es sind im Jahr 25’000 Spiele für 2600 Mannschaften in den Kantonen Zürich und Schaffhausen und für einige Ausserschwyzer Vereine, einen Verein aus dem Kt. Thurgau und sogar einen deutschen Verein.

 

Mit Bruno Bolliger hatte der FVRZ den perfekten Finanzchef. Mit seiner Fachkompetenz und seinem Teamgeist waren wichtige Veränderungen unaufgeregt möglich, welche die finanzielle Situation des Verbandes markant verbesserten. So konnte der Dienstleistungssektor des FVRZ erheblich ausgebaut werden.

 

Ein neues Spesenreglement wurde erstellt. Dass dies im Zusammenhang mit der grossen Arbeit der Trainer nicht ganz einfach war, versteht sich von selbst. Da verdienen die Trainer einige Franken, die als Spesendecker gedacht sind, und hätten diese auch noch versteuren müssen. Eine unmögliche Sache! Bruno Bolliger ist es gelungen, die leidige Angelegenheit mit der nötigen Hartnäckigkeit zu regeln, so dass die ehrenamtlichen Trainer wenigsten einen kleinen Obolus steuerfrei beziehen können. Die Finanzen für den Fussballverband haben dank einer Idee von Bruno Bolliger positive Zahlen gebracht und geben dem Verband die Möglichkeit, die Dienstleistungen den Vereinen optimaler anzubieten. So sieht die Umsetzung aus: Neben dem üblichen Mitgliederbeitrag der Fussballvereine werden unnötige Aufwände nach dem Verursacherprinzip in Rechnung gestellt. Seit der Gründung der Stiftung hat Bruno Bolliger bis heute ca. 2.3 Millionen Franken für die Jugend generiert. Auf diesen Beitrag darf er besonders stolz sein.

 

Text: Rainhard Zweifel, ehem. Präsident des FVRZ, und Patrick Meier, Geschäftsführer FVRZ

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